Für Landwirte, die Süßlupine bisher als Futter verkaufen
Für dieselbe Frucht mindestens das Doppelte.
Wir suchen Betriebe, die Süßlupine im Vertragsanbau für ein Lebensmittel anbauen — nicht für den Trog. Wir sagen dir, welche Sorte, und nehmen dir die Abnahme ab.
- Feste Abnahme, im Vertrag vor der Aussaat
- Leguminose: bindet Stickstoff, passt in enge Getreidefruchtfolgen
- Kein Formular, kein Außendienst — ein Gespräch
Die Lupine, die du heute als Schweinefutter verkaufst, ist dieselbe Pflanzenfamilie, aus der wir ein Lebensmittel machen. Der Unterschied liegt in der Sorte, in der Aufbereitung — und im Preis.
Warum wir mehr zahlen können
Weil es bei uns in der Tasse landet, nicht im Trog.
Wir rösten Süßlupine wie Kaffee und liefern sie an Kaffeeröstereien, die sie in ihre Mischungen nehmen. Der Rohstoff geht damit aus dem Futtermarkt heraus und in den Lebensmittelmarkt hinein — und dort gelten andere Preise.
Das ist kein Geschenk, sondern ein Tausch: Wir zahlen ein Vielfaches des Futterpreises und bekommen dafür eine Qualität, die man schmecken kann. Bestimmte Süßlupinen-Sorten, sauber geerntet, sauber aufbereitet. Für den Trog reicht vieles. Für die Tasse nicht.
Der Maßstab, an dem wir uns messen, kommt aus dem Spezialitätenkaffee: bekannte Herkunft, festgelegte Varietät, sorgfältige Aufbereitung. Deshalb fragen wir so genau nach Sorte, Ernte und Trocknung — und deshalb zahlen wir mehr als der Futtermarkt.
Wir können es uns schlicht nicht leisten, billig einzukaufen.
Was das für deinen Betrieb heißt.
Mindestens das Doppelte
Gegenüber dem Marktpreis für Futterlupine, für dieselbe Frucht. Was am Ende im Vertrag steht, hängt von Sorte, Menge und Jahr ab — das besprechen wir offen, bevor du säst.
Vereinbart, bevor der Boden bearbeitet ist
Kein Anbau auf Verdacht. Menge und Preis stehen fest, bevor die Aussaat läuft. Und die Abnahme hängt nicht an einer Börse, sondern an einem Vertrag zwischen uns.
Sie lässt der nächsten Kultur etwas da
Die Lupine ist eine Leguminose: bindet Luftstickstoff, kommt ohne mineralischen Stickstoffdünger aus, lockert enge Getreidefruchtfolgen auf. Sie ist nicht nur eine zusätzliche Kultur, sondern eine, die etwas hinterlässt.
Warum die Abnahme keine Absichtserklärung ist
Am anderen Ende steht schon Nachfrage.
Vier Röstereien rösten heute mit Caffineo — in Parsberg, Stuttgart, Hildesheim und Köln. Dazu kommt HEIDE original, unsere eigene Kaffeemarke: acht Sorten, feste Kundschaft, eigener Versand, seit Jahren auf genau dieser Bohne gebaut.
Das ist noch kein großer Markt, und wir behaupten das auch nicht. Aber es ist der Unterschied zwischen einer Idee und jemandem, der schon bestellt.
Damit es kein Missverständnis gibt
Was wir von dir brauchen.
- Die Sorte nach unserer Vorgabe. Wie beim Kaffee gibt es viele Varietäten, und nicht jede taugt für die Tasse. Welche es sein soll, sagen wir dir — und begründen es auch.
- Saubere Ernte und Trocknung. Lebensmittelqualität fängt auf dem Feld an, nicht bei uns in der Aufbereitung.
- Nachvollziehbare Herkunft. Wir müssen jeder Rösterei sagen können, wo die Charge herkommt. Das ist bei einem kennzeichnungspflichtigen Allergen keine Kür.
- Ein Gespräch vor der Aussaat. Nicht danach. Danach können wir nur noch feststellen, was schiefgelaufen ist.
Im Gegenzug nehmen wir dich an die Hand. Wir haben dreizehn Jahre mit dieser Pflanze verbracht und wissen ziemlich genau, woran es liegt, wenn eine Charge nicht schmeckt.
Und das sagen wir lieber vorher
Was wir nicht bieten.
Keine Mengen, mit denen man einen Betrieb umbaut. Noch nicht.
Die Abnahme wächst mit der Nachfrage aus den Röstereien, nicht umgekehrt. Wir suchen deshalb keine großen Flächen, sondern verlässliche Betriebe, die mit einer überschaubaren Fläche anfangen und mitwachsen wollen.
Wer jetzt einsteigt, wächst mit, statt später in einen fertigen Markt zu drängen. Wer sofort große Tonnagen absetzen muss, ist bei uns im Moment falsch — und hört das lieber jetzt als nach der Ernte.
Wie es abläuft.
Anruf
Zehn Minuten. Standort, Böden, Fruchtfolge, was du dir vorstellst. Danach wissen wir beide, ob es passt.
Sorte und Fläche
Wir legen gemeinsam fest, welche Süßlupinen-Sorte auf welche Fläche geht — und in welcher Menge.
Vertrag vor der Aussaat
Menge, Qualität, Preis. Schriftlich, bevor gesät wird. Kein Anbau auf gut Glück.
Ernte und Abnahme
Du erntest und trocknest, wir übernehmen Aufbereitung und Röstung. Ab da ist es unser Thema.
Direkt
Ein Gespräch sagt hier mehr als ein Formular.
Kein Außendienst, kein Vertreterbesuch, keine Unterschrift am Telefon. Wenn es nicht passt, sagen wir das auch.
Warum wir das überhaupt machen, steht auf der Vision-Seite. Der kurze Grund: Wenn niemand die Lupine kauft, landet sie wieder als Futter — und der ganze Kreis funktioniert nicht.